Die erste Gitarre bekam ich mit 15 Jahren. Es war eine sogenannte "Wanderklampfe" billiger Bauart. Ich spannte Saiten drauf und begann damit ziellos drauf rumzuklimpern. Es war einfach grauenvoll. Als Autodidakt lernte ich die Saiten richtig zu stimmen um die ersten Akkorde richtig greifen zu können. Durch eifriges Üben habe ich mir ein recht umfangreiches Repertoir an Liedern aus dem Radio erarbeitet. Der nächste Schritt war die Schülerband, wo elektrische Gitarren gebraucht wurden. Auf dem damaligen Markt gab es nur ungenügende Instrumente die den Sound der "aus dem Radio"nicht gerecht wurden. So begann ich mich an die Arbeit für mein Trauminstrument eine Gibson Les Paul heranzuwagen. Die ersten Versuche waren eine Katastrophe. Nur sich nach Zeitungsbildern zu orientieren war nicht der ideale Weg. Bei Konzerten von Profibands, die"echte Gitarren" spielten, habe ich mir die "Dinger" genauer angeschaut. Da ich für die Les Paul einfach noch nicht reif genug war, baute ich meine erste "Stratocaster" und zwar aus einem Stück Rotbuchenholz. Mit dem Bau der "Strats" habe ich natürlich dann 2Teilige Instrumente gebaut und war ganz zufrieden damit. Jetzt war die Zeit gekommen für die Les Pauls. Nach allen Recherchen und Unterlagen die ich hatte, baute ich meine Les Paul, die ich heute noch besitze und die unverkäuflich ist. Nach dieser Arbeit hab ich mich vom E-Gitarrenbau zurückgezogen, um mich dem akustischem Gitarrenbau zu zuwenden. Ich habe mich viel bei der Musikmesse in Frankfurt und in Literatur aus der Bibliothek über den Bau von akustischen Gitarren informiert. Seit dem sind 35 Jahre ins Land gegangen womit ich dieses Hobby betreibe. Die Bilder aus der Galerie werden für sich sprechen. Viel vergnügen beim Anschauen der Bilder.

Ihr Uwe Brennecke